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10. Dezember - Internationaler Tag der Menschenrechte und Soroptimisttag

220px-Human Rights Logo svgAm 10. Dezember 1948 nahm die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Pariser Palais de Chaillot die allgemeine Erklärung der Menschenrechte an. Seit 1950 wird der 10. Dezember alljährlich als „Tag der Menschenrechte“ begangen. Die Allgemeine Erklärung geht von dem Grundsatz „angeborenen Würde“ und der „gleichen Rechte“ aller Menschen aus, „ohne Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand“.

Um die Erklärung niedergelegter Menschenrechte in rechtsverbindliche Normen zu fassen, verabschiedeten die Vereinten Nationen 1966 zwei Menschenrechtspakte - den Internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte, die beide 1976 in Kraft traten. Gemeinsam mit der allgemeinen Erklärung bilden sie den „Internationalen Menschenrechtskodex“. Die Durchführung liegt bei den Nationalstaaten, doch müssen diese den Vereinten Nationen regelmäßig über die ergriffenen Maßnahmen zum Schutz und Verwirklichung der Grundrechte Berichterstatten. Die Durchführung des Zivilrechtes wird vom Menschenrechtsausschuss überwacht, der auch Beschwerden von Einzelpersonen über Menschenrechtsverletzungen prüfen kann. Ein Ausschuss über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte prüft die Staatenberichte über die Durchführung des zweiten Paktes. Im Laufe der Jahre haben die Vereinten Nationen verschiedene Verfahren entwickelt, um Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen und sich für Abhilfemaßnahmen einzusetzen. Sonderberichterstatter und Sondervertreter der Vereinten Nationen sammeln Fakten und Daten, besuchen Gefängnisse, befragen Opfer von Menschenrechtsverletzungen und formulieren Empfehlungen für einen besseren Menschenrechtsschutz.

1993 wurde von der Generalversammlung einstimmig das Amt eines Hochkommissars der Vereinten Nationen für Menschrechte zur Koordinierung der UNO-Menschenrechtsprogramme und zur Förderung der universellen Achtung der Menschenrechte zu schaffen.

Wie wir aber alle wissen, werden in den verschiedensten Ländern der Welt die Menschenrechte immer noch unzureichend umgesetzt oder gegen sie verstoßen. Frauen und Kinder sind häufig noch eine benachteiligte Gruppe unserer Gesellschaft. Die Konvention über die Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (1979) und die Konvention über die Rechte des Kindes (1989) schaffen die rechtliche Basis. Frauen und Kinderrechte sind Menschenrechte! Aber wie schon erwähnt, die Umsetzung der Rechte in den Nationalstaaten ist oft nicht zufrieden stellend. Gertraud Pichler

Tag der Menschenrechte = Soroptimisttag

Soroptimist International fordern konstant, dass die Menschenrechte für alle zu gelten haben und auch umgesetzt werden müssen. Daher ist der 10. Dezember der Internationale Tag der Menschenrechte auch der Tag der Soroptimist International.

SI BIP LogoAus diesem Anlass bittet jeweils die Weltpräsidentin von Soroptimist International die Clubs ein weltweites Projekt zu unterstützen, das einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Situation von Frauen und Mädchen leistet.
Der Aufruf (Appeal) für 2011 ist für das Projekt „Birthing in the Pacific". 
Die beigestellten Folder geben dazu nähere Informationen. www.soroptimist.at/files/Birthing%20in%20the%20Pacific

 
 

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