News

06.05.2018

25 Jahre Sorores in Wr. Neustadt

Großes Fest in der Militärakademie

Ein Konzert, ein Theaterstück und großartige Stimmung trugen zum gelungenen Fest der CS in der Babenbergerstadt bei.

Katharina Holoubek, Soley Blümel, Susanna Kubelka und Dagmar Leitner - (c) gg
Katharina Holoubek, Soley Blümel, Susanna Kubelka und Dagmar Leitner - (c) gg

Der SI Club Wr. Neustadt - Maria Theresia feierte ganz stilvoll in einem Haus, das auf Geheiß der "Kaiserin"  errichtet worden war - in den Räumen der Theresianischen Militärakademie, in der seit dem 18. Jahrundert "ganz ordentliche Offiziere" erzogen und ausgebildet werden sollen.

Ein stimmungsvolles  Konzert leitete die Festivität ein, berührende Worte der Erinnerung und Anerkennung wurden getauscht und das zahlreich erschienene Publikum lauschte   einem Ausschnitt aus Susanna Kubelkas Kammerstück "Das Geheimnis der Maria Theresia", eine Konversation zwischen damals und heute.


Weitere Informationen und Beschreibungen finden die geneigten Leser/innen im Pressespiegel dieser Seite.

mehr...

30.04.2018

SIFAF - ein kurzer Rückblick

Der Versuch, eine afrikanische Föderation zu bilden

Ende April trafen einander mehr als 250 Soroptimistinnen aus ganz Afrika und Europa in Marokko, um an der Bildung einer afrikanischen Föderation zu arbeiten.

Soro-Stipendiatinnen - (c) e. neumayr
Soro-Stipendiatinnen - (c) e. neumayr

The event started with an interesting address by the guest of honour Mme Farida Bennani, followed by an inspiring and moving speech by the outgoing SIFAF Task Force Chairperson Mrs. Nneka Chris Asoluka. Nneka’s message was full of hope and encouragement. Referring to the formation of the African Federation, she said a lot is yet to be done, most of which will be done by the incoming task force and all the Clubs and Union. “Together we can do it,” was her parting shot to the delegates. Her address was followed by a plenary session featuring SI President MarietVerhof-Cohen, SIE President Renata Trottman and SIGBI Vice President Isobel Smith. The SIFAF Programme Director AdakuAniebue gave a wonderful overview of club projects and topped it all by announcing the Best Practice Project Award to the Union of Madagascar. This was a wonderful surprise to the delegates, giving an incentive to report and showcase their club projects.


Day two was a working day full of reports from taskforce members, workshop sessions and resolutions.

Day three brought a workshop-sessions on brainstorming the SI CRITERIA, TIMELINE and ideas for achieving the African Federation goal.  It was announced that the proposed charter is planned for the year 2020 and will be held in Cote d’Ivoire.


Elizabeth Nyadwe - SIE VP Advocacy

Der vollständige Text ist auf Seite der Föderation  zu finden.

mehr...

24.04.2018

Soro-Unternehmerinnen treffen einander in Linz

Erstmals Come-Together organisiert

Beim 5. Unternehmerinnenkongress in Linz verabredeten sich erstmals auch die Soro-Unternehmerinnen zu einem Treffen. Dazu kamen CS aus Clubs in Mödling, Graz, St. Pölten, Melk und Gmunden.

Mögen die Geschäfte gut gehen!

Sorores in Linz - (c) autengruber
Sorores in Linz - (c) autengruber

CS, die  auch in unserer Unternehmerinnendatenbank gefunden werden wollen (Unionsseite im Bereich Intern), mögen bitte das angehängte Anmeldeformular ausfüllen und an unsere PDA Uschi Autengruber - u.autengruber@gmail.com - senden.

Mehr Information über die WKO-Veranstaltung findet ihr unter Unternehmerinnenkongress

mehr...

20.04.2018

Frauenvolksbegehren 2018

Innenministerium legt Eintragungswoche fest: 1. bis 8. Oktober

Mehr als 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren  hat sich die Gesamtsituation für Frauen in unserem Land deutlich verändert - aber nicht unbedingt in allen Bereichen zum Besseren. Manche Verbesserungen, die damals in Familien- und Arbeitsrecht durchgesetzt worden sind, sind heute zahnlos und müssen angepasst werden.

frauenvolksbegehren.at unterstützen - (c) frauenvolksbegehren
frauenvolksbegehren.at unterstützen - (c) frauenvolksbegehren

Nach 20 Jahren gibt es nun ein neues Frauenvolksbegehren. Diese Initiative wurde durch Hanna Herbst und Andrea Hladky ins Leben gerufen. Man kann in allen neun Bundesländern in Arbeitsgruppen mitmachen, aber auch Spenden sind willkommen.  
Am 12. Februar begann das Einleitungsverfahren, in dem mehr als 8401 Unterstützungserklärungen gesammelt werden mussten. Innerhalb von nur acht Tagen wurden bereits mehr als 100.000 Unterschriften registriert. Jede geleistete Unterschrift – egal ob analog bei den Gemeindeämtern oder digital per Bürgerkarte – zählt auch bereits für das Volksbegehren.

Ursprünglich war geplant am Frauentag, dem 8. März,  die  Unterschriften im Innenministerium einzureichen. Dort wird nach Prüfung der Formalismen ein Termin für das tatsächliche Volksbegehren festgelegt. Dann sollen innerhalb einer Woche soviele Unterschriften wie möglich gesammelt werden, damit die Anliegen der österreichischen Frauen auch im Parlament behandelt werden müssen. Die mindestens notwendigen 100.000 Unterschriften dafür wurden sensationell bereits nach acht Tagen erreicht! Damit ist sicher gestellt, dass das Frauenvolksbegehren 2.0 im Nationalrat behandelt werden muss.

Ende Februar waren bereits mehr als 200.000 Unterstützungserklärungen abgegeben worden. Am Abgabetag, dem 4. April 2018, konnten im Innenministerium  247.436 Unterschriften gezählt werden. Das BMI hat nun eine "Woche der direkten Demokratie" ausgerufen und für den 1. bis 8. Oktober  2018 festgelegt.

Alle bis jetzt abgegebenen Unterschriften zählen bereits für das Volksbegehren.  Aber: In der Woche des Frauenvolksbegehrens zählt jede weitere Stimme.


Die wichtigsten Forderungen sind:
Gerechte Arbeitswelt
- Gleiches Entgelt für gleiche Arbeit
- 50 % Quote in Wirtschaft und Politik
- Allgemeine 30 Stunden-Arbeit, damit die unbezahlte Arbeit (Familie) gerecht verteilt werden kann
Familie, Gesundheit und mehr Sicherheit
- Armut bekämpfen, insbesondere von Alleinerzieherinnen - durch staatlichen Unterhaltsvorschuss
- Flächendeckende, kostenlose, ganztägige, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung für alle, die ihre Vollzeitbeschäftigung wieder aufnehmen wollen
- Verbot sexistischer Werbung und Förderung klischeefreier Medieninhalte
Teilhabe, Respekt und Wertschätzung
- Frauen und Mädchen sollen über ihren Körper selbst bestimmen können. Dazu gehören gratis Verhütungsmittel, legale Schwangerschaftsabbrüche
- Offensive für Gewaltprävention und –schutz, damit Frauen und Mädchen sicher vor psychischer und physischer Gewalt leben können
- Schutz von Frauen und Mädchen, die sich auf der Flucht befinden. Sie werden häufig Opfer sexueller Gewalt und Menschenhandel. Hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben.

Hier der direkte Link zur Webseite des Frauenvolksbegehrens.

mehr...

18.04.2018

SI-Stimme für NGOs in der UNO

CS Martina Gredler zum 2nd Vice-President der Conference of NGOs in consultative relationship with the United Nations gewählt

Martina Gredler ist seit sechs Jahren als SI-Repräsentantin im Einsatz. Hier erzählt sie von ihrer neuen Aufgabe bei der UNO.

- (c) CoNGO
- (c) CoNGO

Als SI-Repräsentantin seit sechs Jahren im Einsatz, habe ich das System in der UNO sehr schnell nutzen können. Vor drei Jahren wurde ich als Vorsitzende des NGO-Frauenkomitees gewählt und letztes Jahr wiedergewählt. Ich hatte unzählige Möglichkeiten, in diversen Foren, Diskussionen, Side-Events, Kongressen & Tagungen die Interessen von Frauen zu vertreten, ihre spezifischen Erfordernisse anzumelden, ihre speziellen Rahmenbedingungen zu beschreiben und individuelle Lösungen zu präsentieren.  Diese Ziele verfolgte ich mit großem Einsatz. Die Resultate fanden sich in UNO Resolutionen wieder, sobald ein Land die Forderungen übernahm und verteidigte. Diese Momente, in denen unsere Wünsche eine Umsetzung fanden, waren die Glanzstunden, für die wir gemeinsam kämpften.  Ich durfte zwei Mal als Mitglied die österreichische Regierungsdelegation zur CSW der UNO  nach New York begleiten. Die größte Frauenkonferenz war ein Highlight. Und an einem Tag durfte ich das NGO-Briefing leiten. Ein Ehre, die sehr selten einer Österreicherin zuteil wird.
Bei der großen Crime Conference in Quatar hatte ich dann Gelegenheit, an sehr prominenter Stelle diverse Projekte der Soroptimisten vorzustellen.

Nun ist eine neue Zeit angebrochen:

Die  Conference of NGOs in consultative relationship with the United Nations  (CoNGo) ist eine Vereinigung von ca. 700 NGOs mit einem zertifizierten Beraterstatus. Soroptimist International ist in den Vorstand gewählt worden - und ich bin durch die Vollversammlung  einstimmig in die Funktion der 2nd Vice-President gewählt worden.  Aufgrund der aktuellen Statuten bin ich nun weltweit tätig.
Das Frauen-Komitee der NGOs in der UNO habe ich einer Kollegin übergeben, um äquidistant zu allen Komitees zu sein, die ich zu vertreten habe; in Wien sind es immerhin 270 akkreditierte NGOs.
Als Dachorganisation ist CoNGo  bemüht, möglichst auf allen Ebenen der UNO die zivile Gesellschaft und deren Vereine  zu vertreten.
Wir verteidigen die Rechte zur Beteiligung an allen intergouvernementale Beratungen. Die zivile Gesellschaft und ihr NGos haben eine wichtige Rolle einzunehmen.  Oftmals sind NGOos viel näher an den Bürgerinnen und Bürgern. Meist können sie viel zielgerichteter  Empfehlungen aussprechen.  Der Kampf um Arbeitstitel, einzelne Wörter, bis hin zu Beistrichen ist bei der UNO zwar zermürbend, jedoch kann dies besonders wichtig werden. Etwa der jährlich wiederkehrende Kampf um den Begriff "Familie" führt langsam zur Aufweichung der traditionellen Vater-Mutter-Kind-Positionen.   Eine alleinerziehende Mutter/Vater findet sich nun in dem Begriff wieder und hat daher mehr Rechtssicherheit als vorher. Die Resolutionen sollten in das nationale Rechtssystem überleitet werden.  Nationale Berichte zeigen den Umsetzungsgrad auf. Die Analysen der NGOs sollen Staaten nach Ratifizierungen von internationalen Vereinbarungen an deren Umsetzungen "erinnern".

Es ist eine unglaubliche Verantwortung, weltweit so viele Organisationen vertreten zu dürfen. Ich hoffe das nötige Fingerspitzengefühl gepaart mit Diplomatie, Intuition und Cleverness aufzubringen.  Endlich ist der Plafond für SI durchbrochen. 

Mehr Infos auf der offiziellen Webseite der CoNGO

mehr...

123 ••16