Blog der Präsidentin

Petra Werkovits_(c)Karin Wiedner.pngPetra Werkovits, Präsidentin SI Österreich 2023-2024 – © karin wiedner
15.12.2023

Unser Netzwerk ...

... und unsere Partnerschaften

Soroptimist International ist ein weltweites Netzwerk von Frauen, die sich füreinander einsetzen. Unsere Organisation bietet eine Plattform, auf der Frauen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen zusammenkommen, um sich gegenseitig zu unterstützen, zu inspirieren und positive Veränderungen in der Gesellschaft zu bewirken.
Eines der Hauptmerkmale von Soroptimist International, das uns zu einem attraktiven Netzwerk macht, ist die Vielfalt unserer Mitglieder. Wir sind stolz darauf, Frauen aus verschiedenen Altersgruppen, Berufen, Kulturen und Lebenserfahrungen in unseren Reihen zu haben. Diese Vielfalt ermöglicht es uns, unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen in unsere Projekte und Initiativen einzubringen. Durch den Austausch von Wissen und Erfahrungen können wir gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und unsere Ziele effektiv erreichen.
Ein weiterer Grund, warum Soroptimist International ein attraktives Netzwerk ist, liegt in unserer starken Verbindung zu anderen Organisationen und Institutionen.
Durch strategische Partnerschaften und Kooperationen können wir unsere Reichweite erweitern und unsere Bemühungen verstärken. Wir arbeiten mit anderen NGOs, Bildungseinrichtungen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen, um gemeinsam positive Veränderungen anzustoßen.
Diese Vernetzung ermöglicht es uns, unsere Stimme zu verstärken und unsere Anliegen auf internationaler Ebene zu vertreten.


 

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15.09.2023

Weiterbildung

Es gibt viele Gründe sich ehrenamtlich zu betätigen

Einerseits tut es gut sich sozial zu engagieren, andererseits knüpft man neue Kontakte, stützt die Gesellschaft und fördert das Demokratiebewusstsein. Ein
wesentlicher Punkt ist aber zweifellos auch die Möglichkeit der Weiterbildung. Schließlich sind lebenslanges Lernen und stetige Weiterentwicklung erforderlich, um in der sich unentwegt ändernden Welt zurechtzukommen.
Auch wir Soroptimistinnen bilden uns kontinuierlich weiter, damit wir unsere Projekte besser umsetzen oder damit wir beispielsweise auch effizienter kommunizieren können. Der Umstieg auf das Kommunikationstool Teams etwa bedeutete diesbezüglich eine große Herausforderung. Auch wenn viele von uns sich damit noch immer nicht so recht anfreunden können, sollten wir doch immer daran denken, dass uns diese Möglichkeit gut durch die Pandemie und das damit verbundene social distancing gebracht hat und auch jetzt eine einerseits sichere, andererseits transparente Möglichkeit der Archivierung unserer Daten bietet.
Ehrenamt schützt eben nicht vor Professionalität.
Nur weil wir etwas freiwillig und unentgeltlich machen, muss das noch lange nicht bedeuten, dass unsere Arbeit unprofessionell ist. Ganz im Gegenteil!


 

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29.06.2023

Kraft schöpfen – weitermachen

Wir alle sind die beste Bestätigung dafür, dass Frauen unendlich viel bewegen können, wenn ein fester Wille dahintersteht. Soroptimist International ist aber auch die Bestätigung dafür, dass wir selbst die Änderung sein müssen, die wir in der Welt sehen wollen.
Als Soroptimistinnen arbeiten wir auf ein gemeinsames Ziel hin, nämlich die „Besserstellung von Frauen und Mädchen“, im rechtlichen, politischen, gesundheitlichen, sozialen, wirtschaftlichen und auch im beruflichen Bereich. So vielfältig die Problemstellungen dabei sind, so vielseitig ist auch die Art und Weise unseres Engagements.
Projekte auf der ganzen Welt, ob in Afrika, in der Ukraine, in der Türkei, oder in Österreich, wir Soroptimistinnen sind hochaktiv.

Danke an jede einzelne Soroptimistin! Für eure Freizeit, für jede Minute, die ihr dem soroptimistischen Engagement widmet.

Das ist keine Selbstverständlichkeit.




 

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08.03.2023

Frauenrechte sind Menschenrechte

Frauen in Iran und Afghanistan: Euer Kampf ist unser aller Kampf für Frauenrechte

Derzeit werden Menschenrechte massiv angegriffen und das trifft die Frauen ganz besonders grausam. Nicht nur im Zuge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, sondern auch seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan und im Iran.

Junge Frauen und Mädchen werden zwangsverheiratet, was in den meisten Fällen nichts anderes als legalisierte Vergewaltigung bedeutet. Mädchen bleibt der Zutritt zu Bildung verwehrt, im Iran wurden in den vergangenen Tagen Dutzende Giftgasanschläge auf Mädchenschulen verübt.
Und dennoch ist die Situation der Frauen in Afghanistan, die dort komplett aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden, noch schlimmer. Als Frau in Afghanistan leben zu müssen, ist wie ein Leben im Gefängnis. Sie dürfen nicht mehr arbeiten und können sich infolge dessen auch nicht mehr selbst versorgen, brauchen dringend humanitäre Hilfe. Sogar Scheidungen werden von den Taliban annulliert und Frauen müssen zu ihren gewalttätigen Männern zurückkehren.
Der Westen hat diese Frauen im Stich gelassen. Wir haben diese Frauen im Stich gelassen, denn das öffentliche Interesse an Konflikten, die länger dauern, sinkt und Österreich verwehrt sich zudem gegen die weitere Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan. Das ist leider eine peinliche Tatsache.

Wir dürfen aber nicht aufhören und müssen uns solidarisch zeigen, denn diese Frauen riskieren ihr Leben, um sich ihre Grundrechte wieder zurück zu erkämpfen. Wir in Österreich schrecken schon davor zurück, uns öffentlich zu weitaus geringeren Missständen zu positionieren, weil dann vielleicht Kritik oder Gegenwind kommen könnte. Nehmen wir uns ein Beispiel an diesen starken Frauen, denn wir haben hier nichts zu befürchten, sondern können nur gewinnen.

 

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15.01.2023

Gesellschaft sensibilisieren

Die Gewaltspirale durchbrechen

Was mich bewegt:
Im Laufe ihres Lebens erfährt jede dritte Frau körperliche, seelische und/oder sexualisierte Gewalt. 2022 wurden 29 Frauen ermordet. Nach Schlägen, Tritten oder sexuellen Übergriffen ist der Femizid damit der Gipfel patriarchaler Gewalt.

Österreich hat ein massives Problem mit Männergewalt. Die Einschränkungen rund um die Pandemie haben die häusliche Gewalt noch verstärkt. Mir ist es wichtig die Gesellschaft auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, zu sensibilisieren, aufzuklären, Gewalt so früh wie möglich zu erkennen und zu verhindern, die Gewaltspirale zu durchbrechen und Opfer zu schützen. Gewalt an Frauen betrifft uns alle!

 

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