News

20.09.2022

Soroptimist-Club Feldkirch-Montfort gechartert

60 aktive Clubs in Österreich

21 Frauen aus Feldkrich und Umgebung haben sich Mitte September dem soroptimistischen Gedanken verschrieben und unter Anleitung der Extension-Beauftragten der Österreichischen Union, Renate Magerle, und der Patin Sabine Mach vom Club Wien-Vivata, einen neuen SI-Club gechartert. Die Charter-Urkunde überreichte Margrit Weber-Scherrer, Constitution-Beauftragte der Europäischen Soroptimist-Föderation. SI Österreich freut sich mit den neuen Clubschwestern und heißt sie herzlich willkommen.

Club Feldkirch-Montfort & ihre Charter-Urkunde - (c) gg
Club Feldkirch-Montfort & ihre Charter-Urkunde - (c) gg

Das Charterprojekt des neuen Clubs steht unter dem Motto "Power.Frauen & Gesundheit". In Kooperation mit der Stadt Feldkirch wird damit Frauen mit Migrationshintergrund Information und Vernetzung zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung angeboten.

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03.08.2022

EQUAL PENSION DAY

Trotz steigender Altersarmut noch immer wenig Resonanz in der Gesellschaft

Am 3. August erreichen Männer in Österreich heuer bereits den Pensionsbetrag, den Frauen erst bis Ende des Jahres bekommen. 2015 lag die Frauenpension 41 Prozent unter jener der Männer, heute sind es immer noch 38 Prozent.
Daher muss jungen Frauen eindringlich klar gemacht werden: Ihr könnt nicht ohne schwerwiegende Folgen jahrelang gar nicht oder bloß Teilzeit arbeiten … sonst liegt eure Pension unter der Armutsschwelle!

Zu wenig Pension für Frauen – Equal Pension Day –   © adobe stock photo
Zu wenig Pension für Frauen – Equal Pension Day – © adobe stock photo

Das früher gültige Pensionssystem bezog die besten 15 Jahre zur Berechnung der Pension heran, wodurch es weniger problematisch war, langjährig geringfügig beschäftigt zu sein oder in Teilzeit zu arbeiten.
Daher:
muss jungen Frauen eindringlich klar gemacht werden: Ihr könnt nicht ohne schwerwiegende Folgen jahrelang gar nicht oder bloß Teilzeit arbeiten … sonst liegt eure Pension unter der Armutsschwelle!
Das österreichische Sozialversicherungssystem ist auf vollzeiterwerbstätige Männer ohne Lücken in der Erwerbsbiografie ausgerichtet. Es „bestraft“ jedoch jede Abweichung. Frauen haben im Durchschnitt 10 Beitragsjahre weniger als Männer, größtenteils bedingt durch betreuungsbedingte Unterbrechungen, also Familienarbeit. Die Lohnschere verstärkt diesen Effekt und sorgt dafür, dass Frauen auf im Bezug auf die Beitragshöhe schlechter abschneiden. Durch Corona wurde auch wieder verstärkt sichtbar, dass typische „Frauenjobs“ – während der Pandemie gern systemerhaltend genannt – schlecht bezahlt sind.

Das immer noch sehr traditionelle Rollenverständnis in Österreich bewirkt, dass nach wie vor bei der großen Mehrheit der Paare, wenn ein Kind kommt die Frau die Hauptbetreuung übernimmt. Das Pensionssplitting ist in der Gesellschaft noch nicht angekommen. Die derzeit noch notwendige individuelle Vereinbarung mit dem Partner erschwert es vielen Frauen wenigstens diese Möglichkeit zu nutzen. Wir hoffen stark, dass die politische Ankündigung, hier Abhilfe zu schaffen auch zeitnah Realität wird und auch Lösungen für Frauen und Paare in allen Einkommensschichten und Familienkonstellationen gesucht werden.
Die gesetzliche Gleichstellung ist weitgehend umgesetzt. Vor allem im öffentlichen Bereich sind die Chancen für Frauen gut verankert. Die berühmte „gläserne Decke“ besteht jedoch in vielen Unternehmen nach wie vor.
Ausbildung ist einer der wesentlichsten Faktoren, die es Frauen ermöglicht den ihnen zustehenden Platz einzunehmen. Bildung ist uns Soroptimistinnen eines der wesentlichsten Anliegen. Hier die richtigen Schritte zu setzen, ist mit guter Information, persönlichem Engagement, aber auch gesellschaftlicher Unterstützung verbunden. Junge Frauen zu ermutigen diesen Weg zu gehen, ist eines der Ziele, das wir in vielfältiger Wese unterstützen. Es gibt ein jährliches Stipendium. Gerade auch bei der Bewusstseinsbildung, dass Finanzwissen für Frauen einen ganz wesentlichen Faktor für ein selbstbestimmtes Leben bildet, wird mit Informationsmaterial, Vortragstätigkeit und Workshops in Schulen von den Soroptimist Clubs ein wesentlicher Beitrag geleistet.

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03.08.2022

Slow motion – Zeitlupe

Summer-Message from the SIE-President

"Summer and the holiday season are truly here. Along with the sunshine, we are all looking forward to stepping away from our time and agenda constraints and even letting go of all rules around time management" says Carolien Demey, SIE President 2021-2023.

Original-Message der Europa-Präsidentin
Hier geht es zum SIE-Online-Journal

Carolien Demey, SIE President 2021-2023 –  © SIE
Carolien Demey, SIE President 2021-2023 – © SIE

It is a period where our priorities are joyfully shifted around. Where natural indicators are more determining than calendars and clocks. Where time becomes relative as to become irrelevant in the end and we allow ourselves the luxury of taking time instead of having time.

Let’s call it a status of ‘slow motion’.

Let’s take advantage of our slow-motion time this summer to ensure that our next Soroptimist moves take us towards success, and that our slomo replay will be nothing short of fascinating!

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24.07.2022

Voten für die Road

Laßt uns einen PR-Panther für SI Österreich gewinnen

Schon zur Tradition geworden ist die Auszeichnung „PR Panther“, die die Steirische Wirtschaftskammer, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, für die Arbeit von Agenturen vergibt. Heuer steht auch unsere 100-Jahr-Kampagne „Road to Equality“ auf dem elektronischen Stimmzettel der Kategorie „Gesellschaft und Kultur“. Damit soll unsere Agentur M-Effekt gewürdigt werden. Jede kann sich für das Voting registrieren und ihre Stimme abgeben – noch bis 22. August – und zwar einmal täglich.
Hier geht es zur Registrierung: voting.pr-panther.com/
Hier geht es zur Abstimmung: voting.pr-panther.com/projekt-voting.php

Registrieren und täglich einmal abstimmen - (c) wko stmk
Registrieren und täglich einmal abstimmen - (c) wko stmk


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27.06.2022

Verleihung des ersten 'Marianne Beth Preises'

Auszeichnung im Namen einer Wiener Soroptimistin

Am 27. Juni 2022 wurdein Wien im Rahmen des Grundrechtetags 2022 der ÖRAK (Österreichische Rechtsanwaltskammer) der Marianne Beth Preis erstmals verliehen. Die erste Preisträgerin ist Rechtsanwältin Helene Klaar, eine auf Ehescheidungen spezialisierte Anwältin, die sich seit Jahren besonders für die Rechte von Frauen engagiert. Die Namensgeberin des Preises, Marianne Beth, war Gründungsmitglied des ersten Soroptimist Clubs in Wien.

Niva von Weisl, Helene Klaar, RAK-Präsident Rupert Wolff – ©  ÖRAK
Niva von Weisl, Helene Klaar, RAK-Präsident Rupert Wolff – © ÖRAK

Marianne Beth (geb. von Weisl, 1890 bis 1984) war nicht nur die erste Österreicherin, die ein Jus-Studium absolvierte, sondern im Jahr 1928 auch die erste in Österreich je eingetragene Rechtsanwältin. Im Jahr darauf, 1929, war sie als Vizepräsidentin und rechtliche Beraterin ein wichtiges Gründungsmitglied des ersten österreichischen Soroptimist-Clubs Wien. 1938 musste sie als konvertierte Jüdin aus Wien flüchten, sie starb hochbetagt 1984 in New York.

Der Österreichische Rechtsanwaltskammertag stiftete 2021 zu ihrem Gedenken den "Marianne Beth Preis – Preis zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit in Österreich".

Mit dem Preis sollen besondere, über den beruflichen Kernbereich hinausgehende Leistungen von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten zum Wohle der Gesellschaft sowie zur Weiterentwicklung des Berufsstandes gewürdigt werden. Der Marianne Beth Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 € dotiert, das über Vorschlag der jeweiligen Preisträgerin bzw. des Preisträgers an eine gemeinnützige Organisation gespendet wird.

Am 27. Juni 2022 wurde im Rahmen des Grundrechtetags 2022 der ÖRAK (Österreichische Rechtsanwaltskammer) der Marianne Beth Preis erstmals verliehen. Erste Preisträgerin ist Rechtsanwältin Helene Klaar, eine auf Ehescheidungen spezialisierte Anwältin, die sich seit Jahren besonders für die Rechte von Frauen engagiert.

Helene Klaar erhielt 2004 den Wiener Frauenpreis für ihre „besonderen Verdienste um Frauen im Scheidungsfall“ und 2019 den Frauen-Lebenswerk-Preis. Das Preisgeld des Marianne Beth Preises spendete sie an den Verein Wiener Frauenhäuser. Der Preis wurde ihr von Marianne Beths Nichte, Niva von Weisl, bei der Veranstaltung persönlich überreicht.

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