News

20.12.2021

Frohe Weihnachten und ein gutes gesundes neues Jahr

SI Österreichische Union wünscht allen CS und ihren Familien friedliche Feiertage

Österreichs Soroptimistinnen haben in diesem Clubjahr trotz aller Hindernisse ungeheuer viel auf die Beine gestellt. Dafür herzlichen Dank allen CS und allen Unterstützerinnen, Unterstützern, Interessierten und Sponsoren.

Unsere 100-Jahr-Kampagne und die Orange-the-World-Aktivitäten haben trotz schwieriger Bedingungen unsere Energie wachsen lassen. Damit sollten auch die Projekte des Jahres 2022 interessant, wirksam und erfolgreich werden!

Friedlich, fröhlich und gemeinsam – der Jahreswechsel 2021/2022  – (c) adobe stock
Friedlich, fröhlich und gemeinsam – der Jahreswechsel 2021/2022 – (c) adobe stock


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10.12.2021

„Orange“, eine erfolgreiche Kampagne

Herausfordernde Rahmenbedingungen konnten uns nicht stoppen

Am 25. November haben wir „Orange the World“ gestartet, um auf die größte Menschenrechtsverletzung weltweit, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, aufmerksam zu machen.
Begonnen hat es vor 2019 mit 19 Gebäuden, letztes Jahr waren es 223 und dieses Jahr 272 beleuchtete Gebäude, das ist das beeindruckende Ergebnis. Also wieder eine Steigerung. Aber dank der Kreativität und Flexibilität der Clubs passiert viel mehr als nur aufmerksam zu machen.

Das zeigt auch ein Interview unserer Unionspräsidentin Eliette beim Privatsender puls24.at

SI Österreich-Präsidentin Eliette Thurn im Puls24-Interview – screen: puls24
SI Österreich-Präsidentin Eliette Thurn im Puls24-Interview – screen: puls24

Wir bewegen etwas, denn unsere Banner, Fahnen und Plakate und Informationsmaterial verbinden die Beleuchtung verstärkt mit den Inhalten. Im Sinn unserer drei A’s ist Awareness essentiell, aber es müssen auch Taten folgen und da konnten trotz Corona und Lockdown noch viele weitere Impulse gesetzt werden.
Apotheken und Lebensmittelmärkte wurden kurzfristig eingebunden, Outdoor-Möglichkeiten spontan genutzt, um konkrete Hilfsangebote zu finanzieren. In Schulen wurden beeindruckende Projekte umgesetzt. Das ist besonders erfreulich, weil hier unsere Zukunft liegt.
Einiges ist einfach „nur“ verschoben und wird zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden. Der gemeinsame Auftritt über Clubgrenzen hinweg und die Nutzung von Social Media haben wir wirklich gut organisiert. Nicht nur „Orange“ ist sichtbarer geworden, sondern auch unser Bekanntheitsgrad steigt und damit unsere Wirksamkeit bei allen Aktivitäten. Heute können wir eine positive Bilanz ziehen und der Dank gilt allen so aktiven Schwestern.
TV Auftritte von Kerstin Keuschnig und Eliette haben dazu beigetragen, dass das Thema nicht nur mit UN-Women sondern auch mit uns in Verbindungen gebracht wird.

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08.12.2021

Femizide – Morde an Frauen

Die Orange-the-World-Kampagne sorgt für Gesprächsstoff

Ein überlebensgroße Bild einer blutverschmierten, augenscheinlich ermordeten Frau ziert seit 25. November das Grazer Opernhaus, das Schauspiel Graz und das Volkskundemuseum der steirischen Hauptstadt.  Künstler Gottfried Helnwein hat das Sujet speziell für die  diesjährige „Orange the World“-Kampagne  zur Verfügung gestellt.  Der traurige Anlass: Bereits mehr als 30 Frauen wurden 2021 in Österreich ermordet.

In vielen Orten des Landes leuchten Landmarks orange, aber über die Bedeutung dessen muss noch viel mehr gesprochen werden. Interessante Stellungnahmen und Zitate dazu sind auf orangetheworld.soroptimist.at zu lesen.

269 Objekte in ganz Österreich werden orange beleuchtet - (c) gg
269 Objekte in ganz Österreich werden orange beleuchtet - (c) gg

Die geplante Fachtagung in Graz und Wien konnte lockdown-geschuldet nicht in Präsenz stattfinden. Alternativ werden die Statements der geladenen Experten im Rahmen eines Dokumentarvideos zusammengefasst. „Es wurde den drängenden Fragen nachgegangen, wie Femizide in Zukunft zu verhindern sind, wie die Einschätzung von Risikofällen verbessert werden kann und die Sicherheit gefährdeter Frauen gewährleistet werden“, erklärt Brigitte Soran, unsere Sonderbeauftragte für die weltweite Orange-Kampagne.
Das Fazit: „Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Frauen und Mädchen, erscheint allen Referent:innen ein gesamtgesellschaftliches Zusammenwirken notwendig. Es bedarf einer engeren Kooperation zwischen den vielen Akteuren und Stakeholdern – im Speziellen von staatlichen Stellen bis hin zu NGOs und Initiativen in Gemeinden und Kommunen. Legislative, Judikative und Exekutive sollten dazu die wesentlichen Rahmenbindungen zur Verhinderung von Gewalt schaffen können. Um wirksame Präventionsarbeit leisten zu können, müssen verstärkt Synergien mit Netzwerk-Partner:innen und Helfersystemen geschaffen werden. Auch die Datenerfassung zum Tötungsdelikt ‚Femizid‘ sollte weiter ausgebaut werden.  Hier sind alle politischen Akteure aufgefordert zu handeln.“

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02.12.2021

ORANGE THE WORLD – Lichter gegen Gewalt

Ursula Strauss und Gottfried Helnwein unterstützen die internationale Kampagne

Leider müssen auch heuer viele geplante Veranstaltungen zwischen 25. November und  10. Dezember wegen des allgemeinen Lockdowns virtuell abgehalten oder ganz abgesagt werden. Weltweit werden aber wieder in orange Licht getauchte Gebäude, Landmarks und Objekte  auf die UN-Kampagne  gegen Gewalt an Frauen aufmerksam machtn. Allein in Österreich werden mehr als 200 orange "Leuchtpunkte", zahlreiche Beflaggungen, Transparente und gekennzeichnete Wege zeigen: Soroptimistinnen fordern angesichts des bereits 30. Frauenmordes des Jahres in Österreich: "Stoppt Gewalt an Frauen!" Unterstützt werden wir dabei von der Schauspielerin Ursula Strauss und dem Künstler Gottfried Helnwein.

Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesundheitswesen, Kunst und viele Influenzer erklären sich mit diesen Forderungen solidarisch:
Weitere Statements sind täglich auf FB und Instagram

Stoppt Gewalt an Frauen - Sujet Gottfried Helnwein zur Unterstützung der Kampagne ORANGE THE WORLD - (c) APA
Stoppt Gewalt an Frauen - Sujet Gottfried Helnwein zur Unterstützung der Kampagne ORANGE THE WORLD - (c) APA


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18.10.2021

Verdienstkreuze des Landes Tirol

Einsatz für Frauen gewürdigt

Tirols Landeshauptmann Günther Platter und sein Südtiroler Amtskollege Arno Kompatscher überreichten am zweiten Oktober-Wochenende bei einem Festakt in Meran, Südtirol, Landesverdienstkreuze an herausragende Persönlichkeiten beider Landesteile – darunter unsere CS Renate Magerle (SI Club Kitzbühel) und Monika Frenzel (SI Club Innsbruck).

Tirols LH Günther Platter, Renate Magerle, Südtirols LH  Arno Kompatscher - (c) Land Tirol/DieFotografen
Tirols LH Günther Platter, Renate Magerle, Südtirols LH Arno Kompatscher - (c) Land Tirol/DieFotografen

„Die heute mit dem Verdienstkreuz ausgezeichneten Persönlichkeiten sind leuchtende Vorbilder, wenn es um den uneigennützigen Einsatz für das Gemeinwohl geht. Für dieses außergewöhnliche Engagement darf ich tiefe Anerkennung und großen Dank im Namen unserer beiden Länder ausdrücken. Ich bin überzeugt, dass vieles nicht möglich wäre, hätten wir nicht Männer und Frauen wie die nunmehr Geehrten, die nicht müde werden, sich für andere und ihre Heimat einzusetzen“, zollte LH Platter den Ausgezeichneten seinen Respekt. Das Verdienstkreuz ist die dritthöchste Auszeichnung, die das Land (nach Ring und Ehrenzeichen) zu vergeben hat.
Den Wert und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hob auch Kompatscher hervor: „In einer zunehmend von Individualisierung geprägten Zeit sind Unterstützung, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft besonders wichtig."

"Verdienste um das Sozialwesen"

Monika Frenzel ist gebürtige Kitzbühelerin und als Kunsthistorikerin seit Jahrzehnten in Tirol tätig. Als dipolmierter Austrian Guide gründete sie 1993 mit einer Gruppe von Fremdenführerinnen den Kulturverein "per pedes" in Innsbruck, dessen Vorsitzende ise bis heute ist.  2008 machte sie sich als Organisatorin des Festumzuges in Trient zur Erinnerung an die Kaiserkrönung Maximilians II verdient.  Die von ihr kuratierte Maximilian-Ausstellungen in den Jahren 2005 und 2019 in der Innsbrucker Hofburg waren Höhepunkte ihrer kulturellen Arbeit.
Renate Magerle ist seit vielen Jahren eine starke Stimme für Frauen. Ihr Ziel ist die Gleich- und Besserstellung von Frauen in der Gesellschaft und sie setzt sich darüber hinaus unermüdlich für Frauen und Mädchen ein, die sich in schwierigen Lebenssituatioinen befinden. Im Auftrag des Soroptimist Clubs Kitzbühel gründete sie 2010 das Mädchen- und Frauenberatungszentrum mit Sitz in St. Johann, das sie seither als Obfrau leitet. Neben Rechtsberatung wird hier professionelle Hilfe bei sozialen, psychischen und ökonomischen Problemen angeboten – die Beratungen sind anonym und kostenlos.
In der ihr verliehenen Auszeichnung sieht Renate den Auftrag, für ihr Anliegen unbeirrt weiter zu kämpfen und auch mehr finanzielle Unterstützung seitens der öffentlichen Hand zu fordern: Nach den Lockdowns ist der Bedarf an unseren Beratungsleistungen enorm gestiegen. Ich werde daher nicht locker lassen."

Ein weiterer Bericht in den Bezirksblättern.

In diesem Zusammenhang noch eine Bitte:  im Rahmen einer Abstimmung auf frautiroler.info läuft ein Wettbewerb zwischen Sozialprojekten, in dessen Rahmen die Tiroler Versicherung Finanzmittel verteilt je mehr Votes für ein Projekt, desto größer der Anteil an den zur Verfügung gestellten Geldern. Jede Stimme für das "Mädchen- und Frauenberatungszentrum Bezirk Kitzbühel" ist daher ausgesprochen wertvoll!!

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