News

30.07.2017

30. Juli - Welttag gegen Menschenhandel

Soroptimistinnen unterstützen die Aktionen von UNODC

Jedes Jahr fallen Millionen von Kindern, Frauen und Männern - durch falsche Versprechungen und Täuschung  angelockt - in die Hände von Menschenhändlern.  Menschenhandel ist ein globales "Milliardenunternehmen" geworden, fast jedes Land in der Welt ist betroffen – sei es als Quell-, Ziel- oder Transitland.

Mehr als die Hälfte der Opfer von Menschenhandel sind Frauen - (c) UNODC
Mehr als die Hälfte der Opfer von Menschenhandel sind Frauen - (c) UNODC

Nach Schätzungen von UNODC -  dem United Nations Office on Drugs and Crime -  gibt es  heute etwa 21 Millionen versklavte Menschen,  Menschen denen Freiheit, Würde und  Menschenrechte vorenthalten werden. Sie werden sexuell ausgebeutet, zu Zwangsarbeit oder unbezahlter Hausarbeit herangezogen, als Kindersoldaten eingesetzt, zu Betteln und Diebstahl  gezwungen oder als Organspender benützt.  Und obgleich man nicht sagen kann, wie viele dieser Menschen aktuell „Handelsware“ in den Händen von Schleppern sind, so weiß man doch, dass mehr als 70 Prozent davon  Frauen und Mädchen sind.
Aber wir können das ändern. Gemeinsam.

Mehr informationen, die Geschichten von Betroffenen und der Link zum UNODC-Spendensammelaufruf hier:  unodc.org/endht/

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21.07.2017

Friedenspreis 2017

Peace Prize to Gégé Katana Bukuru

SIE zeichnet beim Kongress in Florenz die Kongonesin Gégé Katana Bukuru mit dem diesjährigen Friedenspreis aus. Sie erhielt den Award für ihr 25 Jahre anhaltendes, bemerkenswertes und mutiges Engagement im Kampf für die Frauenrechte in ihrem kriegszerrissenen Land.

Award-Designerin Bettina Scholl-Sabbatini, Luxemburg, Preisträgerin Gégé Katana Bukuru mit der Initiatorin dieses Friedenspreises, Heidrun Konrad, SI-Club Spital/Millstättersee - (c) SIE
Award-Designerin Bettina Scholl-Sabbatini, Luxemburg, Preisträgerin Gégé Katana Bukuru mit der Initiatorin dieses Friedenspreises, Heidrun Konrad, SI-Club Spital/Millstättersee - (c) SIE

Submitted by SI Belgium at the recommendation of SI Club Marche-en-Famenne, Gégé Katana Bukuru was selected by an international jury consisting of Austrian Edith Schlaffer, 2015 Peace Prize Winner and founder of ‘Women without Borders’, Caterina de Albuquerque, UN Special rapporteur on the right to safe drinking water and sanitation from Portugal, Hege Braekhus, Law Professor at UiT the Arctic University of Norway, Róża Gräfin von Thun und Hohenstein, Member of European Parliament for Poland and SIE President elect and Chair of the Jury Renata Trottmann Probst from Switzerland.

Known as Maman Gégé or the Iron Lady of the DRC, Gégé fights for the rights of all women – regardless of race, political or religious affiliation – in Uvira, South Kivu. The particularly violent rebels in this region are a constant threat, and women are regularly subjected to sexual assault, forced displacement, arbitrary arrest and torture.

Der gesamte Text ist auf soroptimisteurope.org zu finden.

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21.07.2017

Schluss-Statement des 21. SIE Kongresses

Das Resultat der Konferenz von Florenz

Im Beisein von 50 jungen Frauen, die in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) studieren, bestätigte Soroptimist International Europa das Bekenntnis dazu, Frauen und Mädchen zu bilden, zu fördern und es ihnen zu ermöglichen, ihr ganzes „Leadership-Potenzial“ in ihren Berufen zu nützen.

Die aktuelle Leitlinie - (c) SIE
Die aktuelle Leitlinie - (c) SIE

Unsere Ziele:
•    Soroptimistinnen ermutigen junge Frauen und Mädchen, MINT-Fächer zu wählen, insbesondere da Abschlüsse in diesen Bereichen künftig verstärkt zu Managementpositionen führen.

•    Soroptimistinnen unterstützen Frauen und Mädchen aktiv in ihrer Entwicklung, indem sie Stipendien vergeben und Mentoring Programme organisieren.

•    Soroptimistinnen bieten ein Netzwerk professioneller Frauen, die anderen Frauen den Weg bereiten können.

•    Soroptimistinnen setzen sich für Gleichberechtigung ein und betreiben Lobbying, um den „Gender Gap“ zu schließen.

•    Soroptimistinnen setzen sich für einen ganzheitlichen Führungsstil ein.

•    Soroptimistinnen sind aktive Umweltschützerinnen und denken "grün" in ihrem Alltag.

•    Soroptimistinnen fördern und beteiligen sich aktiv bei der Entwicklung neuer, innovativer Technologien, um ihr Leben zu verbessern und nachhaltig Umwelt und Sicherheit der Versorgung gewährleisten zu können.

•    Soroptimistinnen ermutigen Frauen, an sich selbst zu glauben und in ihrem Arbeitsumfeld sichtbar zu sein.


Kurz: “Soroptimistinnen helfen Frauen, sich die Zukunft zu eigen zu machen!!“ (“Soroptimists help women OWN THE FUTURE!”)


Der Text in Originalfassung unter soroptimisteurope.org

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20.07.2017

Equal Pension Day - Wo blieb der Aufschrei?

Trotz steigender Altersarmut kaum Resonanz angesichts des Aktionstages

Am 19. Juli war jener Tag, an dem Männer in Österreich bereits jene Alterspension bezogen haben, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden. Nach entsprechender Berichterstattung in den Medien suchte man (fast) vergeblich. Ist der Equal Pension Day im 3. Jahr seines Bestehens bereits in Vergessenheit geraten?

Equal Pension Day - seit 19. Juli genießen Männer ihre Pension, während Frauen bis Jahresende arbeiten müssen, um auf den gleichen Pensionsbetrag zu kommen - (c) gg
Equal Pension Day - seit 19. Juli genießen Männer ihre Pension, während Frauen bis Jahresende arbeiten müssen, um auf den gleichen Pensionsbetrag zu kommen - (c) gg

„Es sieht so aus, und das ist angesichts des kontinuierlichen Anstiegs der Frauen-Altersarmut bedauerlich“, sagen Mag.a Renate Magerle, Präsidentin von Soroptimist Austria und Lena Jäger, Mitinitiatorin des Frauen*volksbegehrens 2.0. Der gemeinsame Anstoß kommt nicht von ungefähr: Magerle repräsentiert die betroffene Altersgruppe und Jäger nimmt die Position jener Generation ein, deren Mütter den Boden für wesentliche Errungenschaften der heutigen Gesellschaft ebneten: „Umso betroffener macht es, dass viele dieser Frauen im Alter über kein ausreichendes Einkommen verfügen.“ Der Grund, dass Frauen rund 40 Prozent weniger Pension erhalten, liegt vor allem am geringeren Einkommen und an den Versicherungs-Lücken, die durch Karenz und Teilzeitarbeit entstanden sind.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit darf kein Luxus sein

Mit der Ausgleichszulage reicht es oft gerade einmal für die Mindestpension – wenn überhaupt. „Viele Frauen waren bei ihren Ehemännern mitversichert und beziehen keine eigene Pension“, so die Kritik Magerles.

„Ökonomische Unabhängigkeit darf kein Luxus sein“, sagt Lena Jäger. „Im Rahmen des Frauen*volksbegehrens 2.0 fordern wir, dass Pensionen unabhängig vom Mann berechnet werden – wir finden, dass Frauen eine Mindestpension zusteht.“

Ebenfalls wünschenswert wäre eine größere Bekanntmachung des sogenannten freiwilligen Pensionssplittings, also die Teilung der Pension für den Zeitraum der Kindererziehung. Diese Möglichkeit bestünde zwar seit 2005, werde aber kaum in Anspruch genommen. Und noch ein wesentlicher Punkt ist den beiden ein Anliegen: „Adäquate Kinderbetreuungsplätze zur Entlastung der Frauen - dass diese vollzeitig erwerbstätig sein können.“

„Letztes Jahr wurde der Equal Pension Day in Österreich am 27. Juli begangen. Heuer ist es bereits der 19. Juli. Es muss alles getan werden, dass dieser Tag nicht weiter nach vorne verschoben wird“, so Magerle und Jäger abschließend.


Dieser Text ist mit Rückfragehinweis auf OTS.at erschien.

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15.07.2017

Extension-Award erhalten

Club Wörthersee-Pörtschach gewürdigt

Als Club mit den jüngsten Mitgliedern in der Riege der europäischen SI-Clubs wurde unser Club Wörthersee-Pörtschach bei der Konferenz in Florenz mit einem Extension-Award bedacht.

Extension-Award für den neuesten österreichischen Clug - (c) r.magerle
Extension-Award für den neuesten österreichischen Clug - (c) r.magerle

Weiters bemerkenswert: Österreich ist gemessen an der Anzahl neu gegründeter Clubs  Nummer 2 in Europa.

Und: Die Flashmob-Kampagne "We can do without You" des Clubs Wien Ringstrasse wurde international als Top-Projekt gewürdigt.

Mehr über das europäische Treffen gibt es hier: soroptimistflorence2017

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