News

31.07.2018

SI-Club Ried-Innviertel finanziert Peer-Projekt am BORG

gezielte Suchtprävention durch speziell ausgebildete Schüler

Im Laufe des gesamten Schuljahres wurden 6 Schülerinnen und Schüler am BORG Ried zu Peers ausgebildet.

CS Gabi Puttinger & Helga Hochhold, Peers & Elternvertreter & Direktorin BORG Ried, (c) Michaela Hofer
CS Gabi Puttinger & Helga Hochhold, Peers & Elternvertreter & Direktorin BORG Ried, (c) Michaela Hofer

Peers sind speziell ausgebildete Schüler, die Gleichaltrigen in ihrer Sprache und auf Augenhöhe die Gefahren von Sucht vermitteln sollen. Sie haben im Lauf des Jahres gelernt, die Spielarten des Suchtverhaltens zu erkennen, anzusprechen und im Klassenverband darauf aufmerksam zu machen. Die Ausbildung wurde durch unsere Clubschwester Helga Hochhold, selbst Professorin am BORG Ried, initiiert, die den Peers auch beratend zur Seite steht. Finanziert wurde dieses zunächst einjährige Projekt vom  Soroptimistclub Ried- Innviertel, eine Verlängerung ist angedacht.

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24.07.2018

Deutschsprachiges Freundschaftstreffen 2018

Nachmeldungen für die internationale Veranstaltung in Loipersdorf sind noch bis Ende August möglich

Alle zwei Jahre treffen einander CS aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zum Deutschsprachigen Freundschaftstreffen - jeweils in einam anderen Gastland. Heuer haben sich bereits mehr als 220 CS zum Treffen im steirischen Loipersdorf angemeldet - und mit dabei sind auch begeisterte Soroptimistinnen aus Belgien, Frankreich und Ungarn.

Deutschsprachiges Freundschaftstreffen 2018  in Loipersdorf
Deutschsprachiges Freundschaftstreffen 2018 in Loipersdorf

Die CS erwartet ein anspruchsvolles Programm unter dem Motto "Frauenrechte sind Menschenrechte" mit zahlreichen Workshops, Vorträgen und Ausstellungen. Zwei Tage lang wird der Soro-Spirit alle Teilnehmerinnen für künftiges Wirken motivieren und aktivieren. Anderseits nützen vor allem die von weither angereisten CS und ihre Familien die Gelegenheit auch zum Kennenlernen der in vielfacher Hinsicht reizvollen Region und schließen Expeditions- und Urlaubstage an.


Ein Großteil der Soroptimistinnen reist bereits am Freitag an. Nach der Fackelwanderung erwartet die CS beim Thermen-Heurigen eine besondere Überraschung, bevorJuvenilia Kristina Faulhammer vom Weingut Schützenhof im Burgenland und Fürstenfeld-AquVin-CS  Bettina Thaller vom gleichnamigen Weingut in der Oststeiermark zu einer ganz speziellen Weinverkostung einladen.

Der Samstag beginnt mit der Begrüßung und feierlichen Eröffnung duch Unionspräsidentin Renate Magerle und Föderationspräsidentin Renata Trottman. Anschließend daran finden die Workshops und Vorträge - und parallel dazu die Alternativ-Programme für die mitgereisten Familienmitglieder - statt. Die Kinderbetreuung stellt sicher, dass sich die CS voll und ganz auf die Inhalte, Diskussionen und das Netzwerken konzentrieren können. Und als Extraprogrammpunkt wird Samstag am späten Nachmittag noch eine "Bewegungseinheit"  für Walking-Begeisterte eingeschoben.  Einzig die Off-Road-Team-Trophy scheint nach derzeitigm Anmelde-Status nicht starten zu können.

Als letzer Programmpunkt vor dem großen Dinner wird Frauenministerin Dr.in Juliane Bogner-Strauß den diesjährigen Soroptimistpreis der Österreichischen Union an die Preisträgerinnen Dr.in Irene Promussas für ihr Projekt Lobby4Kids und Luzia Artmüller für die Aktion Mission:possible übergeben.

Sonntag rundet die Vorstellung des Films "the female touch" mit einem Trailer die Veranstaltung ab, die mit der Übergabe der Österreichischen Unions-Präsidentschaft von Renate Magerle an Marcella Sigmund-Graff endet.


Zwar ist der offizielle Anmeldeschluss schon vorbei - doch Spätentschlossene können ihre Teilnahme noch bis Ende August hier mitteilen: dft.soroptimist.at

Es gibt noch genügend Hotelzimmer in der Region, aber einige der Samstags-Workshops (1, 2 und 4) sind bereits ausgebucht.

Die SI Österreichische Union und die durchführenden Clubs SI Club Südburgenland Stegersbach und Juvenilia Südburgenland freuen sich auf viele CS und ein wunderbares Freundschaftstreffen.

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06.07.2018

Petition für den Kampf gegen Gewalt an Frauen

Eine Aufforderung an die Österreichische EU-Präsidentschaft

Erst im vergangenen Jahr unterfertigte der Europarat einen Vertrag, der die vielfältige Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen unter Strafe stellt und als das ausweist, was sie sind: Ein Bruch der Menschenrechte. Bisher haben erst 19 von 28 Staaten der EU diese Convention ratifiziert. Daher ergeht eine Petition an die Österreichische EU-Präsidentschaft: Sorgen Sie bitte dafür, dass dieser Ratifizierungsprozess endlich erledigt wird.

Und: SIE-Vizepräsidentin Advocacy, Elizabeth Otieno Nyadwe, ersucht alle Soroptimistinnen: Unterzeichnet diese Petition in Solidarität mit der Europäischen Frauen-Lobby und der Europäischen Koalition.

Aktion gegen Gewalt an Frauen gefordert - © Romolo Tavani - Fotolia.com
Aktion gegen Gewalt an Frauen gefordert - © Romolo Tavani - Fotolia.com

Wer sich genauer über Inhalt und Vorgehensweise des Ratifizierungsprozesses informieren will, findet hier die passenden Informationen:


Europaratskonvention Gewalt gegen Frauen
Die Konvention eröffnet die Möglichkeit, in Europa gemeinsame Mindeststandards zum Schutz von Frauen vor genderspezifischen Gewalthandlungen zu schaffen.


Vorgeschichte
Der Europarat setzt bereits seit den 1990er Jahren Initiativen zum Schutz von Frauen vor Gewalt. Unter anderem wurden Empfehlungen zum Schutz von Frauen vor Gewalt erarbeitet und eine europaweite Kampagne durchgeführt.
Im Dezember 2008 richtete das Ministerkomitee des Europarates schließlich eine internationale Expertinnen- und Expertengruppe ein, die einen Konventionsentwurf erarbeitete, der alle Formen von Gewalt gegen Frauen umfasst. Auch Österreich hat sich in die Verhandlungen des Vertragstextes intensiv eingebracht.


Istanbul Konvention
Am 11. Mai 2011 wurde schließlich das "Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt" von 13 Staaten, unter anderem auch Österreich, in Istanbul unterzeichnet - und trägt daher den Kurztitel "Istanbul Konvention". Mit der Konvention gibt es erstmals in Europa ein völkerrechtlich bindendes Instrument zur umfassenden Bekämpfung aller Formen von Gewalt an Frauen. Für Staaten, die die Konvention ratifiziert haben, ist sie rechtlich verbindlich und umzusetzen. Österreich hat die Konvention bereits am 14. November 2013 ratifiziert, am 1. August 2014 trat sie in Kraft.


Wesentliche Inhalte
Die Konvention enthält weitreichende Verpflichtungen zur Prävention, zum Schutz von Opfern und zur wirksamen Strafverfolgung. Die Vorgaben betreffen unter anderem Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, die Schaffung adäquater Hilfseinrichtungen, die strafgerichtliche Verfolgung von Gewalthandlungen und die Unterstützung von Opfern im Strafprozess.
Die Regelungen umfassen alle Formen geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen, also körperliche, psychische und sexuelle Gewalt - ebenso wie alle Erscheinungsbilder, wie zum Beispiel häusliche Gewalt, Stalking, Zwangsverheiratung und weibliche Genitalverstümmelung.
Einen besonderen Fokus legt die Konvention auf häusliche Gewalt und fordert auf, die zum Schutz vor häuslicher Gewalt enthaltenen Verpflichtungen auch auf Kinder und Männer anzuwenden.
Als eine wichtige Voraussetzung für den effektiven Schutz fordert die Konvention auch die rechtliche und faktische Gleichstellung von Frauen in der Gesellschaft.

Weiterführende Links:

Das Statement

Zur Petition

European Coalition to end Violence against Women and Girls

Council of Europe Convention on Preventing and Combatting Violence against women and domestic violence, the Istanbul Convention

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02.07.2018

Club Stockerau feierte 15. Geburtstag

Den 15. Geburtstag nahmen die Stockerauer Soroptimistinnen zum Anlass für einen Ausflug in die Steiermark. Wie schon vor fünf Jahren hatten die Clubschwestern auch diesmal beschlossen, das Clubjubiläum zum Anlass für ein gemeinsames Wochenende zu nehmen. So machte sich ein Reisebus am Samstag in der Früh auf den Weg und brachte 20 bestens gelaunte Damen von Stockerau nach Graz.

Dort wurden sie von zwei Clubschwestern des Clubs Graz empfangen, die sie an einigen hotspots der Murstadt vorbeiführten und zum Jazzbrunch des Grazer Clubs begleiteten, der dort sein 60. Jubiläum im Rahmen eines Jazzbrunch offiziell feierte. Die Stockerauer Clubschwestern wurden herzlich empfangen - unter den Gästen befand sich auch die Patin des Clubs Stockerau, Christine Peer.

Nach einem gemütlichen Brunch und dem offiziellen Zeremoniell, machten wir eine ausgedehnte Stadtführung und genossen danach ein paar gemütliche Stunden in der Stadt.

Am Abend war ein stilvolles Abendessen hoch über den Dächern von Graz organisiert, eine gemütliche Lokalrunde rundete den Tag ab.

Der zweite Tag führte uns zum Erzberg und zur Kartause Gaming - beste Stimmung begleitete uns natürlich auch noch beim abschließenden Heurigenbesuch.

Zusammenfassend war dieses "Geburtstagswochenende" eine schöne Gelegenheit, zwei Tage abseits des üblichen Clublebens zu verbringen, die persönlichen Kontakte zu den Clubschwestern aufzufrischen und eine kleine Auszeit vom Alltag zu genießen.

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26.06.2018

Die Lange Tafel für die 'Taferlklassler'

Gemeinsame Aktion der Clubs Dornbirn und Bregenz

Am 14. Juni veranstalteten die Clubs Dornbirn und Bregenz/Rheintal unter den Arkaden der Dornbirner Stadtpfarrkirche eine großartige Benefizaktion zu Gunsten des 'Mittagstisches'.

Foto Edith Rhomberg, die Lange Tafel
Foto Edith Rhomberg, die Lange Tafel

Auf einer wunderschön in den Clubfarben blau und gelb dekorierten 24 Meter langen Tafel konnten Besucher selbstgemachte pikante und süße Strudel genießen und sich bei einem Gläschen verweilen. Neben dem tollen finanziellen Erfolg, mit dem Kindern in Dornbirn die Teilnahme am 'Mittagstisch' an der Schule ermöglicht werden kann, war ganz besonders die Freude beider Clubs über die gemeinsame Arbeit  und den gemeinsamen Erfolg sehr bereichernd. Weitere solche Aktionen werden mit Sicherheit folgen.

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