Presseaussendungen

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08.09.2017

Jede Soroptimistin ist nun Buch Buddy

Rechtzeitig zum Welttag der Alphabetisierung Ziel erreicht

Wien (OTS) - 750 Millionen Erwachsene weltweit sind Analphabeten. Darauf macht die UNESCO anlässlich des heutigen Welttags der Alphabetisierung aufmerksam.

„Soroptimist Austria setzt diesem Trend mit den unterschiedlichsten Projekten entgegen, unter anderem mit dem MY BOOK BUDDY Projekt der Europäischen Föderation von Soroptimist International“ sagt die Präsidentin von Soroptimist Austria, Mag.a Renate Magerle im Rahmen des kürzlich erreichten Meilensteines: „Wir haben unser Ziel, dass jede Soroptimistin der österreichischen Union ein Kind unterstützt, erreicht. In Zahlen ausgedrückt: 1.655 Kindern aus Ghana, Kenia Nepal und anderen Ländern wird durch die Aufstellung von so genannten Book Cases in Schulen, der Zugang zu Lesebüchern ermöglicht“, sagt Magerle, die – frei zitiert nach Ludwig Feuerbach - Bücher als Brillen sieht, durch die die Welt betrachtet werden. Leider seien auch wir hier in Österreich mit diesem Thema konfrontiert. Laut der 2013 erstmals durchgeführten PIAAC-Studie (internationale Vergleichsstudie zur Erfassung grundlegender Kompetenzen von Erwachsenen) sind es ca. 970.000 Personen, die massive Probleme beim Lesen, Text verstehen, Schreiben, Rechnen und mangelnde PC-Kenntnisse haben. Besonderer Wermutstropfen: Frauen schneiden schlechter ab als Männer, insbesondere im Bereich der Alltagsmathematik. „Umso wichtiger ist es, bei Alphabetisierungsprojekten jeglicher Art ein besonderes Augenmerk auf die Mädchen zu legen“, wünscht sich Magerle.
Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: www.soroptimist.at

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03.08.2017

Dringender Appell im Rahmen des 21. Soroptimist Europe Kongresses

Mehr Förderung von Frauen in STEM-Berufen

Wien (OTS) - Frauen und Technik – das klingt faszinierend, passt aber immer noch nicht so richtig zusammen. „Nach wie vor sind Frauen in den so genannten STEM Berufen im Vergleich zu anderen Branchen unterrepräsentiert“ sagt Mag.a Renate Magerle, Präsidentin von Soroptimist Austria, anlässlich des kürzlich in Florenz stattgefundenen Soroptimist International Europe Kongresses.

STEM steht für Science, Technology, Engineering and Mathematics und bildet die mathematisch-technischen Berufsgruppen ab. Nur 17 Prozent der STEM-Berufe in Europa sind von Frauen besetzt, beklagt Magerle. Auch in Österreich sieht es nicht besonders rosig aus – dies zeigen die Detailergebnisse der Arbeitsmarktstatistik 2016 deutlich. Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie sind lediglich 13 Prozent von Frauen besetzt. Eine ähnliche Schieflage besteht bei den ingenieurtechnischen und vergleichbaren Fachkräften. Hier besteht eine nur 11-prozentige Besetzung durch Frauen. Etwas besser ist der Schlüssel bei den Naturwissenschaftlern, Mathematikern und Ingenieuren (26 Prozent).

Magerles dringender Appell richtet sich nicht nur an die Politik („Entsprechende Begabungen von Mädchen müssen massiv gefördert werden“), sondern auch an die Unternehmen:  "Flexible Arbeitszeitmodelle, Aufstiegschancen, und vor allem auch Änderungen in der Unternehmenskultur sollten endlich in allen Unternehmen state of the art sein", so Magerle.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: soroptimist.at

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Equal Pension Day.jpgOTS Meldung
20.07.2017

Equal Pension Day - Wo blieb der Aufschrei?

Trotz steigender Altersarmut kaum Resonanz angesichts des gestrigen Aktionstages

Wien (OTS) - Gestern, am 19. Juli war jener Tag, wo Männer in Österreich bereits jene Alterspension bezogen haben, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden. Nach entsprechender Berichterstattung in den Medien suchte man (fast) vergeblich. Ist der Equal Pension Day im 3. Jahr seines Bestehens bereits in Vergessenheit geraten?

„Es sieht so aus, und das ist angesichts des kontinuierlichen Anstiegs der Frauen-Altersarmut bedauerlich“, sagen Mag.a Renate Magerle, Präsidentin von Soroptimist Austria und Lena Jäger, Mitinitiatorin des Frauen*volksbegehrens 2.0. Der gemeinsame Anstoß kommt nicht von ungefähr: Magerle repräsentiert die betroffene Altersgruppe und Jäger nimmt die Position jener Generation ein, deren Mütter den Boden für wesentliche Errungenschaften der heutigen Gesellschaft ebneten: „Umso betroffener macht es, dass viele dieser Frauen im Alter über kein ausreichendes Einkommen verfügen.“ Der Grund, dass Frauen rund 40 Prozent weniger Pension erhalten, liegt vor allem am geringeren Einkommen und an den Versicherungs-Lücken, die durch Karenz und Teilzeitarbeit entstanden sind.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit darf kein Luxus sein

Mit der Ausgleichszulage reicht es oft gerade einmal für die Mindestpension – wenn überhaupt. „Viele Frauen waren bei ihren Ehemännern mitversichert und beziehen keine eigene Pension“, so die Kritik Magerles.

„Ökonomische Unabhängigkeit darf kein Luxus sein“, sagt Lena Jäger. „Im Rahmen des Frauen*volksbegehrens 2.0 fordern wir, dass Pensionen unabhängig vom Mann berechnet werden – wir finden, dass Frauen eine Mindestpension zusteht.“

Ebenfalls wünschenswert wäre eine größere Bekanntmachung des sogenannten freiwilligen Pensionssplittings, also die Teilung der Pension für den Zeitraum der Kindererziehung. Diese Möglichkeit bestünde zwar seit 2005, werde aber kaum in Anspruch genommen. Und noch ein wesentlicher Punkt ist den beiden ein Anliegen: „Adäquate Kinderbetreuungsplätze zur Entlastung der Frauen - dass diese vollzeitig erwerbstätig sein können.“

„Letztes Jahr wurde der Equal Pension Day in Österreich am 27. Juli begangen. Heuer ist es bereits der 19. Juli. Es muss alles getan werden, dass dieser Tag nicht weiter nach vorne verschoben wird“, so Magerle und Jäger abschließend.

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Mag.a Renate Magerle
Präsidentin Soroptimist International Austria
Tel: +43 664 1319004
Email: info@renatemagerle.at
Website: www.soroptimist.at

Lena Jäger
Mitinitiatorin Frauen*volksbegehren 2.0
Tel: +43 664 8458932
Email: lena@frauenvolksbegehren.at
Website: www.frauenvolksbegehren.at

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170720_OTS0125/equal-pension-day-wo-blieb-der-aufschrei

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OBS_20170510.jpg(c) vb der kitzbühler serviceclubs
10.05.2017

Mit geballter Kraft im Sinne bedürftiger Kinder

Pilotprojekt forKIDS soll in ganz Tirol umgesetzt werden

Wien (OTS) - Vor wenigen Tagen wurde das lang ersehnte forKIDS Therapiezentrum in Kitzbühel nun offiziell eröffnet.

Dass dieses Vorzeigeprojekt für Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen und Verhaltensauffälligkeiten realisiert wurde, hat einen einfachen Hintergrund, ist die treibende Kraft hinter dem Vorhaben, Mag.a Renate Magerle, Präsidentin von Soroptimist Austria überzeugt: „Der Soroptimist International Club Kitzbühel kooperierte mit den fünf anderen im Bezirk Kitzbühel ansässigen Serviceclubs – Lions, Rotary, Kiwanis, Round Table 39, Club 41. Die gemeinsame Power ist schlicht und einfach die stärkere“ sagt Magerle, in Anspielung an das Motto ihrer zweijährigen Präsidentschaft „female empowerment“.

Magerle, die im Übrigen bereits zum 3. Mal zur Obfrau des Verbandes der Kitzbüheler Serviceclubs gewählt wurde, wünscht sich mehr derartige Kooperationen von Serviceclubs in Österreich.


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30.03.2017

Verpasste Chance im Gemeindebund

Wahl einer Frau wäre wichtiges Signal gewesen!

Wien (OTS) - Als verpasste Chance sieht Soroptimist Austria Präsidentin Mag.a Renate Magerle die Wahl des neuen Gemeindebunds-Präsidenten. Nach einer langen Ära mit einem Mann an der Spitze, wäre die Ernennung einer Frau zur neuen Präsidentin ein wichtiges Signal gewesen, sagt Magerle.

„Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass keine der sieben Frauen des Bundesvorstands die Agenden von Helmut Mödlhammer übernehmen hätte können und appelliere daher an die Gemeindeverbände der Bundesländer, alles daran zu setzen, den Frauenanteil in Hinblick auf künftige Wahlen zu erhöhen.“ Das derzeitige Verhältnis Männer Frauen (64:7) spiegle im Übrigen den desaströsen Wert des Frauenanteils unter Österreichs Bürgermeisterinnen wieder. Dieser liege aktuell bei 7,5 Prozent und ist marginal niedriger als jener im Vorstand.

Auch hier sieht Magerle, die durch ihr soziales Engagement in den Kommunen enge Kontakte zu Bürgermeistern (und vereinzelt Bürgermeisterinnen) pflegt, dringenden Handlungsbedarf.

Das oft vorgebrachte Argument, der Anteil an Frauen im Bürgermeisteramt hätte sich in den letzten 18 Jahren mehr als verdreifacht, sieht sie angesichts der Tatsache, dass die erste Bürgermeisterin Österreichs bereits im Jahr 1948 angelobt wurde, mit gemischten Gefühlen. „In einigen Bundesländern wie etwa in Salzburg gäbe es besonders viel Aufholbedarf.“ Ein Frauenanteil von nur 3,4 Prozent sei beschämend.

Den Zugang von Frauen zu Spitzenpositionen auf Gemeindeebene zu fördern sieht Magerle als eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Gemeindebund-Präsidenten.


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Original-Aussendung: OTS_20170330_OTS0009

 

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